Heliocentris erhält 1,5 Mio. Euro Fördermittel für neuartige Brennstoffzellen-Lösungsentwicklung

  • Entwicklung nächster Generation Notstromversorgung auf Brennstoffzellenbasis gestartet
  • Kommerziell wettbewerbsfähige Null-Emissions-Lösung basierend auf Wasserstoff wird marktreif
  • Abschluss des Projektes bis Mitte 2016 geplant

Berlin, 17. Oktober 2014 - Heliocentris Energy Solutions AG (WKN A1MMHE) erhält Fördermittel in Höhe von 1,5 Mio. Euro für die Entwicklung einer neuartigen, lokal Wasserstoff erzeugenden und speichernden Brennstoffzellen-Notstromversorgungslösung. Die derzeit im kommerziellen Rollout befindliche Lösung von Heliocentris benötigt noch eine Wasserstoffflaschen Logistik. Mit der neuen Lösung entfällt diese und wertet damit das Angebot von Heliocentris weiter deutlich auf. Die Fördermittel stehen ab sofort zur Verfügung und sind als ein nicht rückzahlbarer Zuschuss an Heliocentris. Sie sollen u.a. für netzgebundene Mobilfunkbasisstationen eingesetzt werden, um bei einem Stromausfall die volle Verfügbarkeit gewährleisten zu können.

Die neue Lösung arbeitet mit einem integrierten sehr kostengünstigen Wasserstoffgenerator (Elektrolyseur), der aus Strom und Wasser Wasserstoff produziert und in einem Tank zwischenspeichert. Bei einem Stromausfall wird mit Hilfe dieses Wasserstoffs durch die Brennstoffzelle emissionsfrei Strom erzeugt und zum unterbrechungsfreien Betrieb der stationären Anlage genutzt.

In Ländern mit schlechtem Stromnetz werden netzgebundene Mobilfunkstationen überwiegend mit Diesel-Batterie-Lösungen abgesichert. Ihr Einsatz geht mit hohen Diesel- und Wartungskosten und den damit verbundenen  Umweltbelastungen einher. Aber selbst in Regionen mit stabiler Energieversorgung nutzt man z.B. für Digitalfunknetze, die als kritische Infrastruktur besonderen Sicherheitsanforderungen unterliegen, diese herkömmlichen Lösungen, um in Notfällen auch lange Ausfallzeiten überbrücken zu können.

Henrik Colell, CTO der Heliocentris AG, erklärt: "Mit dem Förderprojekt sind wir in der Lage, eine bahnbrechende, autarke Notstromversorgung zu entwickeln, die ohne Brennstofflogistik auskommt und bei sehr wettbewerbsfähigen Anschaffungskosten auch wesentlich niedrigere Wartungskosten verspricht. Zukünftig hat diese Lösung das Potential, neben der Absicherung von netzgebundenen Standorten auch Back-up Dieselgeneratoren in Photovoltaik-Standorten zu ersetzen."

Mit der Übernahme der FutureE Fuel Cell Solutions GmbH wurde ein neuer Marktführer in Deutschland für Brennstoffzellenbasierte Energielösungen geschaffen. Henrik Colell: "Die Fördermittelzusage ist für uns eine Bestätigung unserer Strategie, dass Brennstoffzellensysteme neben dem Einsatz als Notstromversorgung in heimischen Märkten auch zur Energieversorgung von Mobilfunkstationen in Ländern ohne Wasserstofflogistik zum Einsatz kommen und dort Dieselgeneratoren ersetzen werden. Damit stehen uns mit unserem Brennstoffzellen-Angebot zukünftig noch größere Märkte offen und wir sind davon überzeugt, dass wir als Systemlieferant eine führende Rolle spielen werden."

Der Abschluss des Projektes ist bis Mitte 2016 geplant. Die Förderung erfolgt durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP). Zuständig für die Koordinierung des NIP ist die NOW GmbH Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie.
 
Über Heliocentris Energy Solutions AG
Heliocentris Energy Solutions AG ist ein führendes Technologieunternehmen für Energieeffizienz- Lösungen und Dienstleistungen im Bereich "Distributed Power" für weltweite Kunden aus der Informations- und Kommunikations-Technologie sowie  dem Bereich der Ausbildung und angewandter Forschung. Heliocentris' Energie Management System schafft intelligent gesteuerte, zuverlässige und hocheffiziente Hybride Energielösungen aus den unterschiedlichsten Komponenten - wie beispielsweise Batterien, Solarmodulen, konventionellen Dieselgeneratoren und Brennstoffzellen. Diese Lösungen reduzieren den CO2-Ausstoß im Schnitt um mehr als 50% und die Betriebskosten im Schnitt um mehr als 60% gegenüber konventionellen Energielösungen für Mobilfunkbasisstationen. Das Unternehmen beschäftigt rund 170 Mitarbeiter und hat seinen Firmensitz in Berlin sowie Standorte in München, Wendlingen, Dubai, Kuala Lumpur, Vancouver und Johannesburg. Die Aktien der Heliocentris AG werden im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse unter der WKN (A1MMHE) gehandelt. Weitere Informationen unter www.heliocentris.com.

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